Für mehr Verkehrssicherheit und Lärmschutz am FeldbergDie Situation am Feldberg Kaum ist der Schnee vom Feldberg geschmolzen, hört man sie wieder: bunt, laut und nervend. Aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet fallen die Motorradfahrer wieder im Hochtaunus ein, sorgen bei Strecken-Anwohnern für viel Verdruß, Ärger bei Radlern und Wanderern und lassen die Unfallstatistik hochschnellen ……So fängt ein Artikel aus der "Frankfurter Neue Presse" vom 29. März 2008 an und beschreibt damit treffend die Situation, wie sie in vielen Gemeinden im Taunus und insbesondere rund um den Großen Feldberg vorherrscht. Die Zustände am Feldberg werden von den zuständigen Behörden verharmlost: Laut Polizei fahren die meisten Motorradfahrer ihre Maschinen vernünftig, nur einzelne Spinner sind zu schnell unterwegs. Die Unfallzahlen am Feldberg seien gemessen an der Gesamtunfallzahl eher gering. Im übrigen wird die Schuld auf die Industrie geschoben, weil sie PS-starke Maschinen auf den Markt werfe (vgl. Frankfurter Neue Presse vom 29. März 2008). Richtig ist:
Wir von der Feldberginitiative wehren uns nicht gegen das Motorradfahren an sich. Im Gegenteil, viele unserer Freunde und Unterstützer sind selbst aktive Motorradfahrer. Gegen einen sanften Motorradtourismus haben wir nichts einzuwenden. Das Naherholungsgebiet Taunus ist für alle da; auch für Motorradfahrer. Aber wir wehren uns gegen die Gefährdung von jeglichen Rasern am Feldberg (Auto- und Motorradfahrer) und den Krach von solchen Motorradfahrern, die ihr Bike als Rennmaschinen mißbrauchen. Leider werden diese von Jahr zu Jahr mehr. Gegen Raser helfen keine netten Worte, sondern ausschließlich hart eingreifende Maßnahmen.
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